fotografie
Über Fotografie
Fotografen sind Gestalter. Sie komponieren aus Linien und Strukturen, Licht und Schatten ihre Bilder. Sie suchen nach dem unerhörten Augenblick: einem Moment, in dem die persönliche Vorstellung und das tatsächliche Sichtbare kulminieren und zu etwas Neuem werden.
Beobachten
Fotografen sehen ihre Umwelt ausschnitthaft und interpretieren ihre Erfahrungen und Auffassungen in Bildern. Sie beobachten Menschen und Zustände präzise und halten ihre Einsichten fest.
Inszenieren
Ganze Geschichten können fokussiert werden in dem einen, alles bündelnden Schlüsselbild, oder sie finden sich in einem mehrteiligen Tableau. Die szenische Fotografie ist oft ein Spiel mit unserer Assoziationsfähigkeit. Fotografen sind Autoren, Regisseure, Ausstatter und befinden sich immer auf der schöpferischen Themensuche in Gegenwart und Vergangenheit. Bild- und Wortzitate aus der Kunstgeschichte, Film und Literatur eröffnen eine unbegrenzte Vielfalt von Bildformen, die sowohl gewerblich als auch im freien künstlerischen Rahmen eingesetzt werden können.
Fotografieren
Die Fotografie, im Sinne der Abbildung einer äußeren Wirklichkeit, bildet seit dem Einzug digitaler Bildmedien auch den favorisierten ästhetischen Rahmen für das Inszenieren von Fiktionen und Utopien. Die Digitalisierung des technischen Bildes hat trotz gegenteiliger Prognosen die Fotografie nicht verdrängt, sondern gestärkt, und dabei erweitert und verändert. Die Grenzen vom stehenden zum bewegten fotografischen Bild sind fließend geworden.
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