personen
Prof. Dr. Simone Mahrenholz
Philosophie (Promotion, Habilitation)
Lehrgebiet
Medienwissenschaften, Filmgeschichte und –Theorie, Kulturwissenschaften und Philosophie
Biografie
seit 2009
Professur für Medien- und Kulturwissenschaften an der Berliner Technischen Kunsthochschule
2008
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Sonderforschungsbereich 626, Freie Universität Berlin, »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste« (Teilprojekt: »Ästhetische Reflexivität«)
Habilitation im Fach Philosophie, Freie Universität Berlin, Thema »Black Box Kreativität. Kreativitätstheorien als Kern philosophischer Erkenntnis- und Verstehenstheorien«
2002—2008
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Philosophisches Institut der FU Berlin, Lehrstuhl Sybille Krämer
2000—2002
Dozentin an der »Hochschule der Künste« Berlin, »Institut für Zeitbasierte Medien«, Fakultät Gestaltung
1999—2000
Postdoktorandin des Graduiertenkollegs 468 »Zeiterfahrung und ästhetische Wahrnehmung« am Studiengang »Theater-, Film- und Medientheorie« der Goethe-Universität Frankfurt am Main
1997—2002
Freie Journalistin für Hörfunk, Print und TV, Schwerpunkt Film- und Musikkritik, parallel dazu wissenschaftliche Publikationen zum Bereich Ästhetik und Erkenntnistheorie, Schwerpunkte Film-und Musikästhetik
1997
Promotion an der Technischen Universität Berlin im Fach Philosophie, Thema: Kunst und Erkenntnis, ausgehend von der Allgemeinen Symboltheorie Nelson Goodmans, Schwerpunkt Musik
Studium der Philosophie, Alten Geschichte, Publizistik und Musikwissenschaft an der Freien Universität Berlin, Leibniz-Universität Hannover, Technischen Universität Berlin; zuvor Studium des Klaviers, Hochschule für Musik und Theater Hannover und New England Conservatory Boston
Publikationen
Monographien
Kreativität – Eine philosophische Analyse. Berlin (Akademie-Verlag, im Erscheinen) (Habilitationsschrift)
Musik und Erkenntnis. Eine Studie im Ausgang von Nelson Goodmans Symboltheorie. Stuttgart-Weimar (Metzler), 2000 (2. überarb. Auflage von 1998)
Herausgaben
Geteilte Zeit. Zur Kritik des Rhythmus in den Künsten. Schriftenreihe des Graduiertenkollegs „Zeiterfahrung und ästhetische Wahrnehmung“ Band 1, Schliengen (Edition Argus), 2000; gemeinsam mit Patrick Primavesi
Aufsätze (Auswahl)
2006
Bildtheorie als Medientheorie. Der logische Doppelstatus der Bilder und sein paradoxaler Ursprung bei Leibniz und Kant. In: Klaus Sachs-Hombach (Hg): Bild und Medium. Kunstgeschichtliche und philosophische Grundlagen der interdisziplinären Bildwissenschaft. Köln (Halem Verlag), S. 85—101
Der notationale Fehlschluß – Programmatik als produktive Selbsttäuschung in der Neuen Musik. In: Paragrana. Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie, Berlin (Akademie-Verlag), Band 15 (2006) (2), S. 197—206
2005
Rhythmus als Oszillation zwischen Inkommensurablem. Fragmente zu einer Theorie der Kreativität. In: Geteilte Zeit. Zur Kritik des Rhythmus in den Künsten. Schriftenreihe des Graduiertenkollegs „Zeiterfahrung und ästhetische Wahrnehmung“ Band 1, Schliengen (Edition Argus), Hg. Patrick Primavesi und Simone Mahrenholz, S. 155—170
Kritik des Denkens. Kreativität als Herausforderung für Erkenntnis- und Rationalitätskonzepte. In: Kreativität. XX. Deutscher Kongress für Philosophie, Sektionsbeiträge, Bd. 1, Hg. Günter Abel, Berlin (Universitätsverlag der TU Berlin) S. 53—64
2004
Medien als Psychotechnologien. Derrick de Kerckhove und das programmierte Bewußtsein. In: Mediendenken. Elf philosophische Einführungen in zeitgenössische Medientheorien. Hg. David Lauer und Alice Lagaay, Frankfurt am Main (Campus), S. 69—95
Sein oder Sagen? Struktur und Bezugnahme in Musik und Sprache. In: Musik jenseits der Grenze der Sprache, Hg. Christian Berger (= Voces. Freiburger Beiträge zur Musikwissenschaft 6), Freiburg (Rombach), 2004, S. 47—62
2003
Analogisches Denken. Aspekte nicht-diskursiver Rationalität. In: Die Medien der Künste. Beiträge zur Theorie des Darstellens. Hg. Dieter Mersch, München – Paderborn (Fink), S. 75—91
Der Körper des Komponisten und der Widerstreit zwischen Sprache und Materie in der Neuen Musik. In: Ausdruck – Zugriff – Differenz. Der Komponist Wolfgang Rihm. Hg. Hans-Klaus Jungheinrich, Mainz (Schott) 2003, S. 23—40
2002
Körper und Erkenntnis. In: Filmgeschichte 14 , September 2000, S. 24—27 What makes (new) music a „language“? The metaphor of speech resemblance and its relation to musical thinking.In: L’orizzonte filosofico del comporre nel XX secolo – The Philosophical Horizon of Composition in the 20th Century, ed Gianmario Borio, Il Mulino, Bologna, S. 301—309
Musik-Verstehen jenseits der Sprache — Zum Metaphorischen in der Musik. In: Klang – Struktur – Metapher. Musikalische Analyse zwischen Phänomen und Begriff, Hg. Michael Polth, Oliver Schwab-Felisch, Christian Thorau, Stuttgart – Weimar (Metzler-Verlag), S. 219—236
2000
Logik, A-Logik, Analogik. Musik und die Verfahrensformen des Unbewußten. In:
Musik in der Zeit in der Musik. Hg. Richard Klein, Eckehard Kiem und Wolfgang Ette, Weilerswist (Velbrück) 2000, S. 373—398
1999
Zur Physiognomie von Grenzen. Symbol- und subjekttheoretische Überlegungen, ausgehend vom Medium Film. In: Ludwig Nagl (Hg.): Filmästhetik. Wiener Reihe Bd. 10, Wien München (Oldenbourg-Verlag), 1999, S. 61 – 83
Nelson Goodman und Jacques Derrida. Zum Verhältnis von (post-)analytischer und (post-)strukturalistischer Zeichentheorie. In: Rationality, Realism, Revision. Perspectives in Analytical Philosophy, Hg. Julian Nida-Rümelin, Berlin (de Gruyter), 1999, S. 254—264(übersetzt ins Ungarische: (Peter Csobo): Logica, a-logica, analogika. A zene és tudattalan müködésformái. In: Vulgo 2005, 1/2, S. 214—229) Logik - A- Logik - Analogik. Welcher Organisationsform folgt nicht-digitale bzw. nicht-diskursive Symbolisation? In: Die Zukunft des Wissens. XVIII. Deutscher Kongreß für Philosophie, Konstanz (UVK Universitäts-Verlag) 1999, Hrsg. Jürgen Mittelstraß, S. 563—570 Musik als Autopoiesis. Musikalische Zeitlichkeit und Bewußtsein bei Luhmann und Hegel. In: Musik und Ästhetik, 2. Jahrgang, Heft 7/8, Januar 1998, S. 62—84
Auszeichnungen
2005—2006
Research Fellowship des »Collegium Budapest—Institute for Advanced Study«, Budapest für das akademische Jahr 05/06
1999—2000
DFG-Stipendiatin (Postdoc) des Graduiertenkollegs 468 »Zeiterfahrung und ästhetische Wahrnehmung«, angegliedert an den Studiengang »Theater-, Film- und Medientheorie« der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
- Prof. Andrej Glusgold
- Prof. Dr. Stephan Günzel
- Prof. Hans-Hendrik Grimmling
- Prof. Cyrus Dominik Khazaeli
- Prof. Matthias Leupold
- Prof. Yang Liu
- Prof. Christian Mahler
- Prof. Dr. Simone Mahrenholz
- Prof. Thomas Noller
- Prof. Dr. Peter Pachl
- Prof. Volker Pook
- Prof. Sebastian Stroschein
- Prof. Claudia Rohrmoser
- Martin Backes
- Achim Bahr
- Francois Chalet
- Uwe Gladitz
- Katrin Glanz
- James Higginson
- Brendan Howell
- Patrick Ingwer
- Petra Jastram
- Pepe Jürgens
- Thomas Keller
- Steffen Klaue
- Linda Kowsky
- Lauritz Lipp
- Dr. Marina Neubert
- Johannes P. Osterhoff
- Anne-Christin Plate
- Volker Schlecht
- Gabriel Shalom
- Sabine Stoessel
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